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Das Wichtigste zu Ihrer nuklearmedizinischen Untersuchung

Bei vielen nuklearmedizinischen Untersuchungen wird Ihnen zunächst eine geringe Menge eines Radiopharmakons verabreicht. Dieses verteilt sich abhängig von der Untersuchung gezielt im Körper. Eine spezielle Kamera erfasst anschließend die ausgesandte Strahlung und macht dadurch beispielsweise Organfunktionen, Durchblutung oder Stoffwechselvorgänge sichtbar.

 

Wie lange eine Untersuchung dauert und ob eine besondere Vorbereitung erforderlich ist, hängt stark vom jeweiligen Verfahren ab. Zwischen der Verabreichung des Radiopharmakons und den Aufnahmen können Wartezeiten notwendig sein. Die konkreten Hinweise für Ihre Untersuchung erhalten Sie deshalb bereits bei der Terminvereinbarung.

Bitte bringen Sie mit

  • Ihre Überweisung beziehungsweise vorhandene Untersuchungsunterlagen
  • Relevante Vorbefunde und frühere Aufnahmen, sofern vorhanden
  • Informationen zu regelmäßig eingenommenen Medikamenten
  • Gegebenenfalls Laborwerte, die Ihnen vorab genannt wurden
  • Weitere Unterlagen oder Getränke, auf die Sie bei der Terminvereinbarung hingewiesen wurden

Häufig gestellte Fragen

Das hängt von der jeweiligen Untersuchung ab. Für viele Verfahren ist keine besondere Vorbereitung erforderlich, während beispielsweise bei einer Myokardszintigraphie besondere Vorgaben gelten. Sie erhalten die für Ihren Termin notwendigen Informationen vorab.

Bei bestimmten Untersuchungen können Medikamente das Untersuchungsergebnis beeinflussen. Bitte setzen Sie Medikamente niemals eigenständig ab. Falls Änderungen erforderlich sind, informieren wir Sie bei der Terminvereinbarung darüber.

Das Radiopharmakon benötigt je nach Untersuchung unterschiedlich lange, um sich im gewünschten Organ oder Gewebe zu verteilen. Deshalb können zwischen Verabreichung und Bildaufnahme Wartezeiten von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden erforderlich sein.

Bitte informieren Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung über eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft sowie darüber, wenn Sie stillen. Ob eine nuklearmedizinische Untersuchung durchgeführt werden kann und welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, wird individuell geprüft.

Nach vielen diagnostischen Untersuchungen bestehen keine besonderen Einschränkungen. Bei bestimmten Verfahren – insbesondere nuklearmedizinischen Therapien – gelten jedoch spezielle Verhaltensregeln. Über diese werden Sie individuell informiert.

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